Eine von 86 freiwilligen Feuerwehren Hamburgs

Alarmierung

Alarmierung

Alarmierung der Einsatzabteilung
In einem Großstadtgebiet wie Hamburg, mit 87 Freiwilligen Feuerwehren sowie etwa 2500 Freiwilligen Feuerwehrleuten, ist ein modernes und flexibles System für die Alarmierung erforderlich. Während die Alarmierung in früheren Zeiten über Telefonketten und Sirenen erfolgte, werden die Einsatzkräfte seit 1978 über Funkmeldeempfänger in Bewegung gesetzt. Der Pager (auch „Pieper“ genannt).

Von 1993 bis 1996 wurde die Alarmierungstechnik der Feuerwehr Hamburg auf ein digitales Alarmierungsverfahren umgestellt. Seit dem werden digitale Meldeempfänger (DME) des Typs Swissphone Patron DE-X eingesetzt. Dieses Gerät erinnert in Grösse und Form an einen handelsüblichen Pager, ist also kleiner als eine Zigarettenschachtel, und lässt sich problemlos mitführen. Der Akku hält ohne Aufladung mehrere Wochen und es können pro Gerät mehrere Alarmierungsschleifen einprogrammiert werden, so dass z.B. Führungskräfte sowohl als Einzelpersonen als auch als Mitglied ihrer Wehr alarmiert werden können. Ein Alarm wird auf einem beleuchteten LCD-Display angezeigt.
Die Abkürzungen informieren über die Art des Einsatzes (FEUK für Feuer klein) sowie die weiteren alarmierten Kräfte und auch Einsatzort und besondere Informationen werden über das Display weitergegeben. Vier unterschiedliche Signaltöne zeigen an ob es sich bei der Alarmierung um einen Vollalarm, einen Kleinalarm, eine Erstversorgung oder einen Bereitstellungseinsatz handelt. Zusätzlich kann der Träger am DME eine stille Alarmierung per Vibration einstellen. Ein Speicher ermöglicht, dass die letzten 20 (bei neueren Geräten bis 200) Alarmierungen auf dem Display ständig wieder abrufbar bleiben.
Seit Ende 2007 wird die neuere Generation der Digitalen Meldeempfänger eingeführt. Die Pieper der neuen Generation sind ebenfalls vom Hersteller Swissphone (BOSS 925) und alarmieren noch zuverlässiger, auch in kritischen Bereichen wie z.B. Betonburgen.

Die Einsatzmeldungen
Seit der Einführung der neuen Feuerwehr-Einsatzleitzentrale (FELS), mitte 1998, werden die Wehren zusätzlich zur DME-Meldung, per Fax in ihr Feuerwehrhaus mit weiteren einsatzrelevanten Daten sowie geeigneten Anfahrtswegen versorgt.

 

Bereitstellung

 

Kleinalarm

 

Vollalarm